MZEE Productions und Berlin Massive laden Dich ein zu unserem neuen Projekt im Herzen Berlins. In Prenzlauer Berg entsteht ein dickes Hip Hop Netzwerk, das international ausgerichtet ist.

Das Projekt eines Hip Hop Hauses ist Teil des „Marienburg-Konzeptes“. Hier werden sich durch Vernetzung von Firmen und gemeinnützigen Vereinen auf dem Gebiet der Hip Hop Kultur vielfältige Kooperations- und Synergieeffekte ergeben.
Musikstudio, Hip Hop Buchverlag, Labels, Filmproduktion, Hip Hop Archiv, Galerie, Workshops und Eventmanagement werden unter einem Dach arbeiten und auch gemeinsame Projekte umsetzen.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Elektrizitäts- und Umspannwerks wird ein altes Gebäude, das schon seit Erbauung als „Stützpunkt“ bezeichnet wurde, zu einem „Hip Hop Headquarter“ / „Hip Hop Stützpunkt“ umgebaut werden. Der „Stützpunkt“, entworfen 1928 vom bekannten Architekten Hans Heinrich Müller, diente als Schaltzentrale des Umspannwerks und ist mittlerweile ein denkmal geschütztes Gebäude.

In diesem stylischen Gebäude mit „New York Flavor“ werden viele Parteien der Hip Hop Community ein neues Zuhause finden. Dazu gehören unter anderem MZEE Records, ON THE RUN, BERLIN MASSIVE Records, der Verein Berlin Massive e.V., From Here To Fame Publishing, Common Ground Gallery, LYNX Crossmedia, die offene Arbeitsgruppe des in Berlin geplanten Hip Hop Museums und viele andere.

Das Hip Hop Headquarter wird über 4 Etagen verfügen und soll Anfang 2007 fertig gestellt sein:
1. Etage: Tonstudio, Videoschnittplatz, Archivlager
2 . Etage: Grossraumbüro & Meetingraum
3 . Etage: Gallery, Tanz- & Präsentationsraum
4 . Etage: Kreativräume & Künstlergästeraum

Neben den eigenen Arbeitsgebieten der dort ansässigen Parteien sind
folgende gemeinnützige Kernaufgaben zur Stärkung und Verbesserung der Hip Hop Kultur geplant:
- Errichtung eines globalen Netzwerkes zur Förderung der Hip Hop Kultur
- Verknüpfung von bestehenden Hip Hop Netzwerken
- Gründung einer gemeinnützigen Hip Hop Stiftung
- Errichtung eines zentralen Hip Hop Archives
- Konzeption eines Hip Hop Museums

Der „Hip Hop Stützpunkt“ ist als Netzwerk zu verstehen, das wiederum Teil eines anderen Netzwerkes ist. Weiter unten ist die Philosophie des Standortes „Marienburg“ erklärt.

Diese Seite stellt das Projekt, das Konzept und Ideen vor und ist als „schwarzes Brett“ zu verstehen, um über aktuelle Ereignisse zu informieren.

Speziell wollen wir die Seite nutzen um
- Helfer für den Umbau zu gewinnen
- jegliche Art von Unterstützung zu akquirieren
- die Baumassnahmen zu dokumentieren
- den Fortschritt des Projektes zu zeigen
- über aktuelle Termine zu informieren
- das gesamte Projekt vorzustellen

Zurzeit wird die Grundfinanzierung mit privaten Mitteln finanziert um das Projekt ohne Zeitverlust anzuschieben. Da unsere finanziellen Mittel jedoch limitiert sind und wir lieber die vorhandenen Mittel in Inhalte und das Netzwerk investieren wollen (anstatt Baufirmen „reich“ zu machen), versuchen wir möglichst viele Bereiche in Eigenregie und mit freiwilligen Helfern und Supportern durchzuführen.

Dazu gehören:

01: Entkernung:
1.1: Einreißen störender Wände (bereits erledigt)
1.2: Abtragung des nicht benötigten Bodens
1.3: Entsorgung des Bauschuttes
1.4: Grundreinigung des Gebäudes

02: Wiederherstellung:
2.1: Abtragung der alten Farbschichten (Kärchern)
2.2: Aufarbeitung der alten Metalltüren
2.3: Aufarbeitung der Nottreppen
2.4: Malerarbeiten

03: Umbau:
3.1: Einbau der Studiowände
3.2: Kachelarbeiten im WC
3.3: Ausmauern +Verputzen offener liegender Stahlträger
3.4: Verlegung des Parkettbodens

04: Konzeption:
4.1: Entwicklung der Galerie bzw. Multifunktionsraum „Common Ground“
4.2: Design und Gestaltung

Für diese Bereiche suchen wir freiwillige Helfer für „grobe Arbeiten“ und auch Helfer mit handwerklichen Fähigkeiten: Maurer, Schreiner, Installateure, etc

Neben den Baumaßnahmen die mit den Architekten und regulären Baufirmen geleistet werden, arbeiten wir auch mit der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg e.V. und der Sozialdiakonischen Arbeit Victoriastadt gGmbH zusammen, die uns mit professionellen Umbauhelfern unterstützen.

Das ganze Projekt kann man auch als eine Art „Probetest“ verstehen, denn die gesammelten Erfahrungen und aufgebauten Kontakte sollen auch bei der Projektrealisierung des „Hip Hop Museums“ Anwendung finden.